Docks und Prinzenbar
Das Docks & Prinzenbar ist eine zusammenhängende Location mit zwei bekannten Eingängen...
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Was würde in Hamburg näher liegen, als am Hafen zu feiern? Und was würde einem noch mehr in den Sinn kommen? Richtig! Auf einem Schiff zu feiern! In Hamburg gibt es einige Möglichkeiten dazu, doch eine ganz besondere Location ist die MS Stubnitz am Kirchenpauerkai.
| Name | MS Stubnitz |
| Stadtteil | HafenCity |
| Eventarten | Konzerte, Clubnächte & Events |
| Eintritt | ab ca. 10 € |
| Parkplätze | nein |
| Barrierefrei | teils |
Die MS Stubnitz ist kein klassischer Clubraum, sondern ein vollständig erhaltenes Schiff. Das ehemalige Kühl- und Transportschiff bewahrt das DDR-Schifffahrt-Ambiente und bietet einen einzigartigen Ort für Konzerte, Clubnächte und Performances. Dabei bleiben viele technische Elemente aus der ursprünglichen Nutzung sichtbar und prägen den Aufbau. Im Inneren befinden sich ehemalige Arbeits- und Lagerräume, die so umgebaut wurden, dass du dort die Nacht zum Tag machen kannst.
Das Programm richtet sich gezielt an alternative Musikrichtungen. Neben Techno und Gothic finden regelmäßig Konzerte aus dem Industrial-, Elektro- und experimentellen Bereich statt. Dadurch unterscheidet sich die inhaltliche Ausrichtung klar von klassischen Clubs auf dem Kie
Ein fester Bestandteil ist die dokumentierte Konzertkultur an Bord. Seit den neunziger Jahren werden Auftritte technisch aufgezeichnet, wodurch ein Archiv mit mehreren tausend Mitschnitten entstanden ist. Diese kontinuierliche Dokumentation ist eng mit dem Betrieb verknüpft und gehört zum Konzept der Stubnitz.
Die MS Stubnitz wurde 1964 auf der Volkswerft in Stralsund gebaut und war Teil der DDR-Hochseefischerei. Ab 1965 wurde sie als Kühl- und Transportschiff eingesetzt und unterstützte die Fischfangflotten auf hoher See. Bis 1984 diente sie als Basisschiff für Fangflotten, später übernahm sie Transport- und Lageraufgaben für große Mengen Fisch.
In den 1980er-Jahren operierte das Schiff auf internationalen Routen, unter anderem zwischen Spitzbergen und Mosambik. Die tägliche Verarbeitung und Lagerung großer Fangmengen gehörte zum regulären Betrieb. Mit der politischen Wende und den wirtschaftlichen Veränderungen wurde die Fischereiflotte Anfang der 1990er-Jahre aufgelöst.
1992 stand die Stubnitz kurz vor der Verschrottung, wurde jedoch in ein Kulturprojekt überführt, sodass sie in den folgenden Jahren durch zahlreiche europäische Hafenstädte reiste und sich damit einen Namen als Plattform für alternative Musik- und Kunstprojekte machte. Ab den 2000er-Jahren wurde die Stubnitz zunehmend institutionell anerkannt und erhielt Denkmalschutz. Parallel dazu blieb sie aktiv im Veranstaltungsbetrieb und entwickelte das angesprochene Archiv.
Nach mehreren Standortwechseln fiel 2014 die Entscheidung für einen langfristigen Betrieb in Hamburg. Zwischen 2019 und 2021 wurde das Schiff umfassend instandgesetzt, um den Betrieb langfristig zu sichern. Seit 2023 liegt die MS Stubnitz dauerhaft am Kirchenpauerkai und wird weiterhin für Veranstaltungen genutzt.
In der Regel gilt ein Mindestalter von 18 Jahren – nimm deinen Ausweis also unbedingt mit. Aufgrund der baulichen Struktur sind nicht alle Bereiche des Schiffs barrierefrei zugänglich.
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